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Aufrüsten für mobile Websites: Worauf Website-Betreiber achten müssen

 

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Heiko Haller
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Aufrüsten für mobile Websites: Worauf Website-Betreiber achten müssen

Die Umsetzung von ein paar kleinen Grundregeln kann schon viel bewirken. Die wichtigsten Regeln hier als Tipps zusammengestellt.

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Tipp 1: Liefern Sie eine Mobilversion, wenn ein mobiles Endgerät Ihre Website abruft.

Nur eine speziell angepasste Version kann die Eigenheiten der mobilen Nutzung aufgreifen und dem Besucher bestmöglich helfen, das Website-Ziel zu erreichen. Die Auslieferung herkömmlicher Websites auf Mobilgeräten ist zwar möglich und sieht auch im ersten Moment ziemlich hübsch aus, aber der Nutzer kann die fummeligen Links nicht bedienen, ohne erst zu Zoomen und den Inhalt dann hin und her zu wischen. Das frustriet auf Dauer und ist unnötig, wie gelungene Beispiele von Audi.de oder Amazon.de beweisen.

Tipp 2: Entfernen Sie alle überflüssigen Inhalte und optimieren Sie dadurch die Geschwindigkeit. Langsame Websites in der mobilen Nutzungssituation sind ein Conversion-Killer.

Tipp 3: Orientieren Sie sich an dem konkreten mobilen Nutzungsszenario.

Mobilnutzer besuchen die Website in der Regel aus einem bestimmten Grund. Machen Sie es möglich, dass der Nutzer das erledigen kann, was er bei Ihnen will. Bieten Sie Location-Based-Services, häufig genutzte Features oder Dinge, die auf Mobilgeräten besonders nützlich sind.

Tipp 4: Machen Sie die Suchfunktion zum wichtigsten Element.

Aufwändige Navigationen werden ohnehin kaum genutzt, aber ohne eine Suchfunktion steigen Nutzer nur selten tiefer ein. Sorgen Sie daher dafür, dass die Suchfunktion prominent platziert ist, sich durch Filterfunktionen leicht bedienen lässt – und vor allem gute Ergebnisse liefert. Nutzer suchen unpräzise, damit muss die Suchfunktion umgehen können.

Tipp 5: Gestalten Sie die Website so, dass die Inhalte auch bei geringer Aufmerksamkeit gut wahrgenommen werden.

Reduzieren Sie dafür die Inhalte auf Aufzählungen und Ausschnitte, um sie schnell erfassbar zu machen. Machen Sie die Ausschnitte klickbar, damit interessierte Nutzer an mehr Details gelangen können. Stellen Sie auch Tab-Reiter zur Verfügung, mit denen die wichtigsten Bereiche direkt angesprungen werden können.

Tipp 6: Befriedigen Sie Offline-Bedürfnisse.

Stellen Sie beispielsweise Filialsuchen, offline einlösbare Gutscheine, Einkaufslisten und Reservierungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Tipp 7: Lassen Sie den Hintergrund einfach und hell.

Helle Farben vermitteln ein Gefühl von Raum. Dunkle Schriften erhöhen dazu die Lesbarkeit. Verzichten Sie auf Hintergrundbilder, die sind sowieso kaum zu erkennen und wirken beengend.

Tipp 8: Optimieren Sie für verschiedene Bildschirmauflösungen.

Freiraum im Layout hilft, die Darstellung für verschiedene Auflösungen zu optimieren. Bedenken Sie dabei auch, dass sich die Ausrichtung des Geräts ändern kann (hoch, quer).

Tipp 9: Reduzieren Sie das Wirrwarr.

Verzichten Sie auf Banner, Videos, Bilder und Textwiederholungen. Stattdessen sollten Sie mehr auf Überschriften und Aufzählungen setzen. Buttons helfen auch, die Seite besser zu verstehen.

Tipp 10: Nutzen Sie große Buttons.

Mobile Nutzer haben meist nur eine Hand für die Bedienung, deren Finger immer ungenau arbeiten. Hinzu kommt, dass Mobilnutzer oft gerade in Bewegung sind, was die Nutzung zu kleiner Buttons und Links zusätzlich erschwert.

Tipp 11: Lassen Sie um die Buttons ausreichend Platz.

Der Platz um die Buttons verhindert versehentliche Fehlbedienung und erleichtert die Wahrnehmung in schwierigen Umgebungen wie bspw. Sonnenlicht.

Tipp 12: Nutzen Sie Farbe und Größe, um Buttons zu priorisieren.

Buttons, die anders aussehen als normale Buttons bekommen mehr Aufmerksamkeit. Nutzen Sie das für Buttons, die Conversions einleiten oder abschließen.

Tipp 13: Beschriften Sie Buttons aussagekräftig.

Ein Button, der nur mit „Los“ oder „hinzufügen“ beschriftet sagt nicht viel aus. Dagegen fördert eine Beschriftung wie „In den Warenkorb“ oder „Bestellung abschließen“ die Erwartungshaltung und Conversion-Neigung.

Tipp 14: Verlangen Sie keine unnötigen Eingaben.

Machen Sie alle Formulare so kurz wie nur möglich und verzichten Sie auf alles, was nicht zwingend notwendig für eine Conversion ist. Jede zusätzliche Angabe erhöht die Conversion-Schwelle. Insbesondere sollten Sie auf alle Arten von Umfragen verzichten, es sei denn, genau damit verdienen Sie ihr Geld.

Tipp 15: Nutzen Sie die Elemente, die auf Mobilgeräten gut funktionieren.

Dazu zählen beispielsweise Checkboxen, Listen und Scroll-Menüs. Verzichten Sie auf alle Arten von Hover-Elementen, da diese mobil schlicht nicht möglich sind.

Tipp 16: Vereinfachen Sie das Anlegen von Accounts oder anderen Formen der Registrierung.

Um bspw. Einstellungen, Wunschlisten, Warenkörbe etc. zu speichern, sollte es so einfach wie nur irgend möglich sein, die Daten dauerhaft zu speichern. Achten Sie darauf, dass man ebenso einfach diese Daten wieder abrufen kann.

Tipp 17: Ermöglichen Sie Anrufe.

Verwenden Sie „Click-to-call“-Elemente, um einfache Anruf-Conversions zu bieten. Das senkt die Conversion-Schwelle.

Heiko Haller
Geschäftsführer


Heiko Haller ist seit 2000 Inhaber und Geschäftsführer der Internet-mit-IQ GmbH. Seit 2003 setzt er den Schwerpunkt auf Online-Werbung und Online-Marketing und hat damit das Unternehmen zu einer der größten inhabergeführten Online-Marketing-Agenturen Deutschlands gemacht. Durch sein Ideenreichtum, seine Weitsicht und seine einzigartige Art, die Spreu vom Weizen trennen zu können, hat Heiko Haller sein Unternehmen zu etwas Besonderem gemacht, das seit mehr als einem Jahrzehnt Bestand hat und erfolgreich ist.

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